MENÜ

Letzte Artikel

Letzte Kommentare

Suchen

Kategorien

Meta

Drucken

Zurück auf dem Kontinent

Um 5 Uhr bin ich noch in mein Jacuzzi gestiegen, um das letzte Mal auf Elba zu schauen, oder eben dahin, hinter den Wolken, wo Elba steht und wo es später die Sonne aufgehen würde, während unser Schiff von Livorno kommend an der Küste entlang vorbeifahren würde. Es waren nur 32 Grad, weil ich das Becken nicht über Nacht abgedeckt hatte. Ich habe noch ein letztes Mal den Amseln zugehört. Das Meer hat man kaum gehört. Einen Hass habe ich schon: Es soll heute Traumwetter geben.

IMG_8714

Wir sind fertig zum Abfahren, als die Fähre an Erbalunga vorbei fährt. Vorbei an dem Supermarkt, der uns 30 Tage lang ernährt hat, in Bastia angekommen ist sie schon da. Wir warten gute 30 Minuten, bevor wir hineinfahren können.

IMG_8715 IMG_8717

IMG_8718 IMG_8719

Weil das Wetter so schön ist, nehme ich mein Tele raus, vielleicht kenn ich von der Fähre aus, das Haus sehen! Dazu ist es aber notwendig, dass ich den ganzen Kofferraum wieder auspacke. Schlecht, ganz schlecht gepackt!

PanoramaHafenBastia

Das Haus habe ich aber gesehen, mit Tele und Extender läßt es sich erkennen:

IMG_8759-Erbalunga

Ich warte draußen bis der Cap Corse vorbei ist, dann gehe ich rein. Wie kann man auf einer Fähre die Zeit todschlagen? Mit einem kontinentalen Frühstück (O-Saft, Kaffee, Croissant, Marmelade, Butte und Brot), dann auf dem Sessel im Sitzen schlafen, die Zeitung, die der Nachbar bis dahin gelesen hat, durchblättern und dann noch Mittagessen.

PanoramaNizza

In Nizza angekommen wartet Etienne André von uns, einem “alten” Schulfreund, den ich seit 40 Jahren nicht mehr gesehen habe. Hier eine schöne Vorher-Nachher-Ansicht! Habe Nachsicht, Etienne, Du bist noch jung und Du kannst das vertragen! Danke für den Café! Wir treffen uns wieder, wenn ich wieder sur la Cote bin!

Etienne78-10

Von Nizza nach Ventimiglia sind wir über die basse Corniche gefahren, die Küstenstrasse. Weil das Wetter so schön war, musste Christian immer wieder anhalten. Ich bin also von Auto rausgesprungen und habe meine Bilder geschossen.

Nizza PanoramaNizza

St Jean Cap Ferrat

Und weiter nach Monte Carlo:

PanoramaMonteCarlo

Menton PanoramaMenton

Schön!

Drucken

Die letzten Meeresfrüchte

Wetter Also ehrlich! Es reicht mir langsam! Ich habe gestern wirklich die Hoffnung gehabt, dass es heute so aufklart, dass wir noch fahren können und so den Tag vor dem großen Packen noch erinnerungswürdig verbringen können. NIX DA!
Es regnet nicht direkt, es ist ungemütlich, wie es nur so ungemütlich sein kann: Das Meer ist rauh und der Wind geht. Unser Vermieter hat das Schwimmbad ausgeleert, weil er den Anstrich am Boden erneuern muss, bevor die neuen Gäste am 03.04. kommen. Das Pool ohne Wasser schaut richtig elendig aus. Ich habe für morgen früh nur noch “mein” Jacuzzi.

IMG_8681 Also dachte ich mir heute Vormittag, den Seeigelhändler im schwarzen Pick-Up, der jeden Vormittag vor dem Supermarkt Géant Casino parkt. Richtig! Er war heute nicht da! Also sind wir zum Marktplatz zum Fischhändler: Hier habe ich 6 Seeigel, 3 Austern vom Diana-Teich und 3 Austern aus Isigny aus der Normandie, “vom Kontinent”, sagte der Händler. Im Gegensatz zu den “u Nustranu”, also zu den einheimischen schnellwachsenden Austern sollen sie mehr nach Meer schmecken und geigneter sein als andere zum warmen Verzehr. Mir schmecken fleischige, fette Austern. Das weiß ich jetzt!

IMG_8680 Bei den Seeigel habe ich aber meine Probleme gehabt. Sehr ansehnlich sind sie innen drin nicht! Von den 6 Stück habe ich nur 3 gegessen. Bellini hat einen gegessen. Ihm hat es wohl geschmeckt.

Ich habe auch 3 Garnelen und 4 Schnecken gekauft, die bereits gekocht sind. Die schmecken mir.

Ich freue mich aber auch auf ein Schweinebraten und Semmelknödel!

Drucken

Nach Corte über Piana Sagone Ajaccio

Es war wirklich eine supertolle Tour von 370 km. Obwohl zu 90% aus lauter Kurven bestehend und nicht gerade eine leichte Tour, bin ich nicht müde. Die Eindrücke sind immer stärker geworden, nach jeder Kurve, nach jedem Kilometer, nach jedem Höhenmeter. Der Höhepunkt sollte der Col de Vizzavona sein, der Nord- und Südkorsika teilt und wo sich der höchst gelegene Bahnhof Korsikas befindet, da bescherte uns das Wetter auch einen weiteren Höhepunkt nämlich Regen! Als wenn wir nicht wüßten, was das ist! Ewig Schade, so eine tolle Strecke! Ich würde morgen wieder das gleiche fahren, so schön war es!
IMG_8678 Ich bin aber schon mit 3 Zeilen zum Ende der Tour gekommen!
Unsere Navis haben sich BEIDE gleichzeitig an der gleichen Stelle, 15 km vor Bastia aufgehängt. Das wollte ich zuerst nicht glauben, aber das Bild beweist es! Keine Ahnung, was das gewesen ist. Zuerst daschten wir, dass es wirklich Mist ist, denn die current.gpx mit den Tracksaufzeichnungen war leer! Ausgerechnet heute, hätte ich gerne gesehen, wo ich die Bilder geschossen habe. Ich habe dann die Aufzeichnung im Archiv gefunden!

Es war wirklich für die Konzentration anstrengend, schaut man auf die Straße oder auf die Bäume, oder auf die Berge oder in den Abgrund? Die Landschaft war atemberaubend. Vor allem aber die Strecke zum Col di Vergio, am Skilift auf 1500 Meter vorbei. Wahnsinnskiefer, kerzengerade, majestätisch in der Foret de Valdu Niellu. Die Paßhöhe gehört den Ziegen, Schafen, Rindern, Eseln und letztendlich den Schweinen, die übrigens sehr nach Wildschweinen aussehen. Die Natur wächst unter der wilden Kontrolle dieser Säugetiere. Hinter jeder Kurve könnte ein gelassenes Rindsvieh mitten auf der Straße stehen oder eine  Ziegensippschaft im panischen Schweinsgalopp davon springen.

Dann runter nach Porto (der erste Wahnsinnsblick auf die Küste) nach Piana durch die Calanches, phantastische, verwitterte Granitfelsformationen, die 1983 in die Liste des Unesco-Weltnaturerbe aufgenommen wurden.

Danach ist die Küstenstrasse “normal” und führt durch (noch) leere Touristenhochburgen, wie Sagone oder Tuccia.

Die Wolken über der Hauptstadt Ajaccio haben uns von einer Stippvisite abgehalten, das erste nasse Strassenstück und letztendlich der Regen kamen recht schnell. Er hörte aber genauso so schnell auf als wir Richtung Corte fuhren.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Drucken

Chez Hughette

Weil das Wetter die letzten Tage wieder nicht sehr aufbauend war, haben wir uns mit einem spontanen Restaurantbesuch belohnt: Chez Hughette am alten Hafen.
Es war wirklich sehr schön, hat sehr gut geschmeckt, auch wenn es leicht kühl war. Wir hätten aber auch im Inneren essen können, wenn wir gewollt hätten.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein.

Drucken

Die Jugend fährt ab

Heute morgen sind wir um 5.30 Uhr aufgestanden und haben Sandra und Kobi nach Bastia-Poretta gefahren. Bei Capuccino, Espresso und O-Saft haben wir den Check-In abgewartet. Nach Marseille und Lyon sind die beiden in München um ca. 17 Uhr gelanden.

IMAG0118 IMAG0120

Wir haben das erste Mal einen Sonntagvormittag aktiv genutzt, haben das Auto oben bei der Zitadelle geparkt, sind die Treppen runten zum alten Hafen und dann auf die Mauer, zum Hauptplatz, wo ein Flohmarkt und eine Auto-/Motorradausstellung standfand. Dann auf dem Weg zurück zum Auto haben wir Einkäufe auf dem Markt gemacht und einen Kaffee und Pastis in einer Bar getrunken. Erst um 12.30 Uhr sind wir zurück und haben noch Brot und 3 Stücke zum Kaffee gekauft.

Zuhause wartete Stephan auf uns, hatte damit gerechnet, dass wir ihn wecken… Tja… Wir haben Ziegenkäse, Coppa, Pastete und Brot gegessen, dabei einen Prosecco getrunken. Ist er der Grund, warum ich 2 Stunden danach geschlafen habe? Oder bin ich nicht mehr so “unter Strom”?

Unter leichtem Regen sind wir nach Bastia zur Fähre gefahren. Wir haben gewartet, bis sie losfährt.

Es war schon interessant zu beobachten, wieviele Lastzüge hineingefahren sind. Mich hat es imponiert, wie 2 Fahrer ihr Riesenkarre mit Leichtigkeit rückwärts die enge Ranpe hochgefahren sind.

IMAG0160 IMAG0163

Zuhause angekommen habe ich Frau Ritzer angerufen. Danach hat sich Sandra gemeldet und gesagt, dass alles (Bonsai und Orchideen) wohlauf ist und dass mein Garten dringend auf Vordermann gebracht werden muss. Na ja, damit ist deutlich gesagt, dass ich zurück in DE viel Luft schnappen werde!

Seite 6 von 46« Erste...234567891011...203040...Letzte »

Besucherstatistik