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Abfahrt

Es ist unglaublich, es ist soweit: mein erster “Urlaub” wieder, seit der viertägigen Dolomiten-Tour im Oktober! Es ist alles geschafft, die Steuerberaterin hat ihre Belege, meine Kunden ihre Kostenvoranschläge (hallo, Frau Singer!), die rote Tasche ist gepackt, meine Kinder haben mir geschworen, dass sie brav sein werden, ich habe sie mir allerdings mit einem paar blaue Scheine gekauft, was ich sonst nicht tue! Ich wollte aber sorgenfrei sein: bis zum 2.5.

Es ist 7.15 Uhr, die Akkus sind geladen, meine Tasche gepackt, ich warte, dass ich meine Schneidekünste an der Haarpracht meines Mannes ausüben kann, dann ein Kaffee, dann ab! Ja, dann ab! So gut im Timing, tressfrei, wohlgemerkt, war ich noch nie! Ich werde immer besser. Ich bin aber so was von aufgeregt! Hoffentlich verschneide ich mich nicht!!!

Um 10 Uhr ist Treffpunkt in Holzkirchen. Christian will noch beim OBI Öl kaufen.

Bis dann!

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Tradition

 Da steht das neue Paar!

Es scheint Tradition zu sein, ein Déjà-Vu-Effekt. 2004, also vor 22.000 km, habe ich auch meine kleine eine Woche vor unserem Pflingsturlaub gekauft, ohne je 1 km gefahren zu sein! Das Auto hat damals sogar mal schnell eine Anhängerkupplung verpaßt bekommen, damit wir mit Oma, Hunde, Katze, Meerschweinchenbaby und Mopeds in den Urlaub fahren konnten. Ein Auszug aus Ägypten, der nicht erfunden ist!

Diesmal ist es direkt harmlos.

Die Aufregung spüre ich im Bauch. Wir haben die nackte Neue am Montagvormittag in Holzkirchen abgeholt. Um 14 Uhr war sie schon umgemeldet und der Kuhfänger war auch schon bestellt. Am Nachmittag war Putzen angesagt: Die Kleine in die Garage, die große bereit für die Übergabe an mich im “ladenneuen” Zustand. Ich habe noch das Motorrad richtig mein gemacht, in dem ich alle erforderlichen “Aufbauten” angebracht habe: Tankucksack, Koffer und Soziuskäfig!

Aufbauten

Am Abend haben wir die Paten der beiden Motorräder besucht in ihrer neuen Heimat, Oberdarching. Themen waren Slowenien, Motorradkoffer und Landleben.

Ja, am Freitag geht´s los für 4 Tage nach Slowenien! 10 Motorräder, mit 3 Frauen, davon 2 motorisiert. Das Wetter soll herrlich werden.
Ich habe noch 48 Stunden, um alle Belege der Einkommensteuer 2005 zu finden, eine Rudelmail an meine Kunden mit den Wünschen für wunderschöne Brückentage zu verschicken, mich bei meinen Kindern zum X-ten Mal zu vergewissern, dass keine Orgien in meiner Abwesenheit gefeiert werden, meine rote Tasche zu packen und und und… Wer gießt wann meine Bonsai, wer füttert die Nager, mein Tankrucksack paßt vielleicht doch nicht so richtig…

Ich habe das Fotografieren bei laufendem Motorrad auf den Weg nach Oberdarching geübt, nachdem ich mit Klettband und einer alten Uhr (ja, ja richtig gelesen, eine alte Uhr – einfach genial, kann sich nur eine Frau trauen!) den Tankrucksack der 650er auf die 1150er gespannt habe. Ich muss auf mindestens 120 km/h beschleunigen, damit ich in den 5 Sekunden lang, die ich brauche zum Abknipsen, nicht zum Stehen komme! Irre, wie das Gewicht der Maschine (und meins dazu!!!) zu spüren ist! Wohl ist es mir noch nicht. Ich muss die Technik noch perfektionieren. Dazu werde ich später schreiben.

Bilder diesmal in der Motorrad-Gallerie! Welcome home und Oberdarching.

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Fototag

Heute morgen war es wieder so schön, dass ich wieder Fotos gemacht habe:

Von einem Ahorn, einem Apfel, einer Begleitpflanze und einem Ahorn Seigen, von dem ich dieses Jahr sicherlich mehr Fotos machen werde.

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Gefunden, die neue Maschine…

Geschafft und strahlend wie ein Hohnigkuchen!Ich weiß, warum ich mich immer geweigert habe, eine andere Maschine zu fahren als die meinige. Das Zögern, das Rumgezicke, das hatte mal ausnahmsweise einen richtig praktischen Sinn: Die Schonung meines Geldbeutels!

Es ist gekommen, wie es kommen musste: Ein Upgrade stand an!

Am Dienstag beim BMW Huber und zum ersten Mal eine 1200 GS gefahren. Leider war die Auswahl auf eine einzelne Maschine beschränkt, die offensichtlich nicht von ihrem Besitzer geschont worden war.

Dann beim BMW K. Meier, der auf dem Weg zurück nach Hause lag: Ihr kennt das sicherlich. Schon beim draufsetzen weiß man, es stimmt alles, das ist sie, wie Liebe auf den ersten Blick! Keine Gepäckbrücke! Tiefergelegt! Schwarz! Für über 1000 Euro Carbon dran! Handprotektoren, Tank, Motorblock… ! Schnitzer-Auspuff! Straßenreifen! Ein sehr gutes Gefühl beim Fahren, Echt!

Ich vertrete die Meinung, an einer GS darf, Tiefergelegte 1200 GS mit Carbon-Verkleidungmuss der Straßendreck sichtbar sein. Wie sähe unser Zusammenleben aus? Putzen, Wienern, auf Hochglanz bringen, Enterprise-Landebahn wieder dran, Koffer? Alu vielleicht? Ein Straßenbummler im Anzug ? Ja genau, mit passenden Givi-Koffern! Nein Danke! Wozu Carbon? Wozu Schnitzer-Auspuff? Brauche ich alles nicht! Ich gehöre nicht zu der Spezies, die ihre Maschinen, ob Auto oder Motorrad, egal, aufs Äußerste verehren. Sie sind für mich in erster Linie Transportmittel mit Spaßfaktor.

Tut mir Leid. Carbönchen, Du bist zu fein für mich!

Es ist alles anders geworden!

Während ich mich anfreundete, eine andere Maschine fahren zu können, hat Christian, völlig unerwartet, seine nächste Liebe entdeckt: Eine 1150 GS Adventure! Die richtige Höhe und das bullige Erscheinungsbild haben es ihm angetan.

Aber 2 neue Maschinen? Die 1150 GS auch verkaufen? Das gute Stück? Nein! Undenkbar und nicht machbar.

Vielleicht doch? Wenn Margot auf die 1150 upgradet, dann braucht die Maschine gar nicht verkauft zu werden? Simple Geschichte. Aber gar nicht erst laut gedacht!

Als ich dem Jörg am Dienstag Abend die Zusammenfassung des Tages erzählt habe, hat er angefangen auf mobile.de Adventures im Landkreis und darüber hinaus zu suchen und hat er einen schönen Satz gesagt: “Was meinst Du, wie es den Christian freuen würde, wenn Du seine Maschine fährst!”

Am Mittwoch Abend also stand Üben an der Tagesordnung: Achter, Linkswende, Rechtswende, Kreise, eine Stunde lang, bis langsam langsam das richtige Gefühl für die Maschine aufkam. Das hat Spaß gemacht!

Am Freitag während ich noch in Stuttgart war, kam Peter zu Besuch und gab den entscheidenden Tipp: Online TZ-Markt, eine Art Kurz und Fündig im Internet!

GS gefunden in Holzkirchen, angerufen, dorthin gefahren, Preis vorverhandelt.

Und heute haben wir uns ein paar GS-ssen angeschaut: Wir sind nach Schongau und nach Lenggries gefahren. Und Probegefahren und Preise verglichen und Aussttatungen besprochen und debattiert bei Kaiserschmarn und Wurstsalat, was eine Adventure haben muss oder nicht und schließlich haben wir einen Überraschunsbesuch in Holzkirchen abgestattet und innerhalb 5 Minuten war das Geschäft abgeschlossen!

Wir sind insgesamt 300 km gefahren: Christian auf der 650 GS und ich mit der Königsklasse, mit der 1150 GS. Ich brauche Euch nicht zu sagen, dass ich ein Stückchen gewachsen bin. Meine Aufgaben in den nächsten Monaten werden nicht in 5 Minuten bewältigt sein, denn mein Ziel ist es, die Kurven in den Bergen ohne Zittern und Schweißausbrüche fahren zu können.
Die Bilder in der Gallerie: Die neue Adventure

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Nebensache

Meine Bonsai habe ich weitgehend zurückgeschnitten, gedrahtet und umgetopft, soweit die Jahreszeit es zuläßt. Die Bäume trauen dem warmen Frieden nicht so recht, habe ich den Eindruck. Einen Vorteil hat es: die Blüten halten länger, die zarten Austriebsblätter lassen noch die Struktur des Baumes erahnen, so dass bessere Bilder möglich sind.

  • Ihr müßt wissen, dass Bonsai mit Liebe auf den ersten Blick anfängt.
    In der ersten Phase ist man voller Euphorie, man fängt ganz harmlos an (= zweckgebundenes sparsames Kaufverhalten) und bringt eine Unmenge von “Material” um.
  • Dann tritt die zweite Phase ein: Mit den Jahren macht man mehr Geld locker, um besseres Material zu kaufen, die Sterberate nimmt ab, man hat schließlich etwas gelernt!
  • Die dritte Phase ist die Entscheidungsphase: Entweder geht man entschieden weiter und widmet 70% seiner Zeit dem Hobby, was per Definition kein Hobby mehr ist oder man bleibt auf dem erreichten Niveau und vertieft seine Bildung, in dem man sich mit der Philosophie auseinandersetzt, der Frage nachgeht, welche Schale oder welcher Tisch zum Baum paßt und warum, sich mit dem Drum und Dran einer Bonsaipräsentation beschäftigt.

Und hier fängt Bonsai erst mal an! Die Bäume haben keine Spargelstämmchen mehr,  sie haben mehr als 5 Äste, sie fangen an, Reife zu zeigen, die man durch jahrelange Pflege (Mochikomi) erreicht hat. Jetzt geht es darum, sie würdig zu zeigen: in einer Tokonoma (einem Element der japanischen Innenarchitektur, das bestimmte Maße aufweist und als Darstellungsplatz für ausgesuchte Pflanzen dient) z.B.

Tokonoma mit Kerbbuchenwald

In einer Tokonoma sieht man also einen Baum auf einem Tisch, eine Beistellpflanze, ein Rollbild im Hintergrund.
Diese Beistellpflanze gibt wichtige Hinweise über Landschaft, Standord oder Jahreszeit, und versteht sich als Ergänzung zum Baum. Die Nebensache vervollständig den Baum erst richtig.
Hier 2 Beispiele aus dieser Woche: Zwischen den 2 Bildern liegen 3 Stunden (7.28 Uhr und 10.36 Uhr)

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