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Niederbayern II

Die Donaubrücke bei VilshofenDas Wetter sollte schlecht werden, wir hatten eine Verabredung mit einem Handwerker in Bad Birnbach (BB), Peter hatte sich entschieden seine Frau und Schwager nach Saldenburg für einen Kurzurlaub zu begleiten. Doris und Peter sollten zusammen am Samstag fahren. Wir wollten uns in Saldenburg treffen.
Das Wetter hat mitgespielt. Wir sind zeitig am Samstag losgefahren, die Straßen haben uns gehört. Das war herrlich, die Straße für uns alleine!
Am Abend davor hatte ich mit dem allerneusten Tourenplaner sorgfältigst 2 Routen ausgearbeitet, als mps-Datei für meinen Ur-Garmin exportiert und der Software voll vertraut. Als Christian die Abzweigung nach Burbach verpaßte, war ich enttäuscht und verärgert, denn das Schöne der Strecke sollte noch kommen! Christian aber wollte pünktlich in BB ankommen und so gehörte ab Taufkirchen an der Vils die Bundesstraße bis nach BB 2 rasende GS.

Wer war in BB schon da? Der Peter! Und ohne Doris, die vorm Regen gekniffen hatte. Zusammen sind wir nach Hundsruck gefahren und nach einer Stärkung mit Salat, Putenstreifen mit Obst-Deko (Bananen, Kirschen und Kiwi),  – der Wirtin nach der neueste Trend, sind wir losgefahren.
Noch nicht einmal 5 Minuten Fahrt habe ich gemerkt, dass etwas mit der Routenführung nicht stimmen konnte: Ich sah nicht die gewohnte rosamarkierte Route, sondern nur einen feinen rosafarbenen dünnen Strich: Eine Luftlinie bis zum nächsten Wegpunkt! Oh Schreck! Und nu? Wie würde ich die nächsten 140 km fahren? Oh, wie ich meine fehlenden geographischen Unzulängligkeiten hasse! Aber nur die Übung macht (vielleicht) den Meister! Mit wiederholtem Spicken, viel Glück und Peter´s Hilfe sind wir bis zum Arbersee gekommen, wo ich schon im August 2004 gewesen bin (meine erste große “Reise” mit dem Motorrad). Von da aus übernahm Christian die Führung bis nach Mauth über Frauenau und Spiegelau. Das war eine herrliche Strecke. Vom Outback aus führte uns Peter zurück nach Saldenburg. Wenn ich die Streckenführung nicht eingeschaltet gehabt hätte, wüßte ich heute nicht, wo wir entlang gefahren sind, so oft sind wir auf Nebenstrecken abgebogen. Dieses Teil von Niederbayern, rechts von der Linie Passau-Freyung, fand ich wirklich sehr schön!
Das Wetter sollte am Pfingstmontag richtig schlecht werden, so beschlossen wir am Sonntag zurückzufahren! Die Strecke, die der Peter von Hundsruck bis nach Hengersberg, kann ich mit 100%iger Sicherheit nicht mehr hergeben. Vielleicht hilft uns Peter in einem Kommentar.
In Plattling haben wir unsere Verwandten überfallen und eine Zusage zum 60. Geburtstag persönlich übermittelt. Wir wurden gebeten zum Essen zu bleiben, was wir nicht ausschlagen konnten. Es gab reichlich genug: Tafelspitz in Meerettichsoße, Knödel und Dampfkartoffel, Gurken- und Bohnensalat, Pudding und rote Grütze, Kaffee und Kuchen. Gut war´s! Als wenn wir erwartet gewesen wären!
Die Rückfahrt habe ich während des Kaffeetrinken “entwickelt”. Ich finde sie absolut Spitze im Nachhinein! Bin richtig stolz auf mich. Ein Anruf von Sandra ließ uns wissen, dass wir einem großen Gewitter  (nach unten scrollen) entgegen fahren würden. Spätestens bei Steinhöring war uns klar, dass wir unser Abschlußweißbier im Trockenen genießen wollten! Christian hatte auch kein gesteigertes Verlangen, bei nasser Fahrbahn mit seinen glatten Reifen zu fahren und für den Ricci, der keinen Regenanzug dabei hatte, war das Donnern und Blitzen eine regelrechte Qual. Bilder findet ihr in der Motorrad-Gallerie!

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Hopfenzupfer-Tour

Um 9 Uhr waren alle am Treffpunkt, sogar Doris, die aus Starnberg angedüst kam. Es sollte eine “kleine” Tour werden, so bis um 14 oder 15 Uhr, nicht länger, wegen der Hitze und so! Der Garmin der Doris sollte auch endlich im Einsatz kommen und Christian hat vorgeschlagen, das Gerät sofort einzubauen, was auch geschah. So kamen wir erst um 10.30 Uhr weg: Bis Fischerhauser (Peter), dann bis fast Au in der Hallertau, dann wieder runter Richtung Moosburg und wieder rauf über Pfeffenhausen nach Rottenburg an der Laaber (Marguerite), wo wir sparsam unser Mittagessen eingenommen haben (Brezen mit Ei und Wasser!). Dann hat Doris übernommen: Ziel sollte Kehlheim über Neustadt an der Donau, Übersetzen mit der Fähre in Eihing. Nach 2 kurzen Versuchen hat Doris ihren Garmin verteufelt, er sei ihr zu langsam, es sei ein Klump , sie habe die Schnauze voll und Peter übernahm die Führung.  Das Überqueren der Donau war viel zu kurz, leider, das war für mich das erste Mal! Es hat 1 Euro pro Maschine und pro Person gekostet.

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In Kelheim kehrten wieder zurück Richtung Abensberg, Geisenfeld, Pfaffenhofen an der Ilm, Markt Indersdorf, Dachau nach Hause, wo uns wieder eine Erdbeertorte auf uns gewartet hat!Wir sind ca. 380 km, Geschwindigkeitsschnitt ca. 50 km/h (Pausen mit eingerechnet).
Schön war sie, die “kleine” Tour!

Hopfenzupfer-Tour

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Sudelfeld

Wir konnten heute früh beim Anblick des blauen Himmels nicht widerstehen. Eine SMS dem Peter geschickt und um 9 Uhr waren wir schon Richtung Sudelfeld unterwegs. Es sollte ein kurzer Ausflug werden, denn wir haben für diesen Tag Grillen geplant. Um 13 Uhr wollten wir uns mit Doris bei uns treffen. So kam es auch, aber erst mussten wir Doris finden: “Ich stehe beim Aldi!”. Wie sich herausstellte, war das nicht selbstverständlich! Wir haben 3 Aldi-Filialen in der Umgebung (Riemerling, Unterhaching und Neubiberg) und so hat es mehrere Telefonate gebraucht, um herauszufinden, bei welchem Aldi Doris stand. Gutes Fleisch, ein schöner Salat, Creme caramel selbstgemacht, Weißbier hell und dunkel, Erdbeertorte und Capuccino. Absolut gelungen! Die Bilder zum heutigen Tage in der Motorrad-Gallerie!

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Morgen geht es Richtung Wolnzach: die “Hopfenzupfer-Tour”

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Niederbayern Teil I, Fortsetzung

Wir sind am Samstag ca. 350 km (geschätzte Angabe, weil ich nicht nachgeschaut habe) gefahren: Von Bad Birnbach sind wir über Griesbach nach Passau gefahren. Von dort aus sind wir über Freyung nach Tschechien. An dem Grenzübergang Philippsreut habe ich auf eine Passkontrolle gehofft, um die Europa-Ausreisetauglichkeit der 150 Euro-teuren Impfpapiere von Ricci – mein kleiner frisch geimpfter, gechipter Sozius! Ich kam nicht unbeachtet durch, er schon! Es hätte mich schon interessiert, ob die Grenzbeamten etwas dazu gesagt hätten!

Von Philippsreut sind wir dann nach Süd-Ost-Ost, meine ich, geflohen, um dem drohenden Unwetter zu entkommen.  An die Namen der durchfahrten Ortschaften kann ich mich beim besten Willen nicht mehr entsinnen, auch weil ich “geführt” wurde und mein Hirn in diesem Falle für Ortsschilder (und auch für Verkehrschilder, würde Christian hinzufügen) sozusagen ziemlich ausgeschaltet ist. Ich erinnere mich zumindest gelesen zu haben, Krumlov, Kaplice, Lipno und den Stausee, Polná und Philippsreut. Ich bin so durch Slowenien gefahren und diesmal auch und kann sagen, dass mir das (im Nachinein, wohl!) nicht gefällt! Ich denke, ich muss aktiver mitmachen. Ich werde wahrscheinlich Martina´s Blick nie haben, die ihre Karte dreimal dreht, aber nur einmal schaut, um die nächsten 45 km weißen Straßen im Kopf aufzunehmen! Null-Ahnung zu haben ist auch nicht das Höchste! Hieran muss gearbeitet werden!
Irgendwann mussten wir zurückkehren und so kamen wir nach Lipno doch im Sturm mit reichlich Regen und Windböhen. Wir sind ganz schön naß geworden, hatten aber Zeit im Fahrtwind zu trocknen. Überhaupt waren diese 2 Tage auch sehr windig, was die Lautstärke im Helm nicht gerade herabgesetzt hat!

Peter, Christian, Kobi, Margot - Fotograf Sandra als Sozia von ChristianDie Jugend kam am Abend nach. Wir sind dann noch um Bad Birnbach in der Abenddämmerung bis zum Abendessen gefahren, was mir sehr gut gefallen hat. Bilder findet ihr in der Motorrad-Gallerie.
Die Rückfahrt ist wirklich zügig vonstatten gegangen. In München hat uns eine Sommerhitze empfangen, die man nur mit einem kühlen Weißbier hat ertragen können.

Einem Dank dem Peter, der uns zielsicher nach Hause gebracht hat.

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Niederbayern I

Wir sind wieder heil zurück! Danke!

Ich habe gestern keine Kraft gehabt, irgendetwas zu schreiben. Ich habe zwar die Bilder in die Motorrad-Gallerie gestellt, aber zum Schreiben kam ich nicht dazu, weil ich im WZ auf der Couch eingeschlafen bin! Ich glaube, ich muss Pause machen, mit dem Motorrad!
Wir haben den Auszug aus Ägypten getestet, mit Taschen und Rolle und Rucksack und Schlafsack. Irgendwie haben wir viel zuviel Zeug dabei gehabt. “Oder auch 2 Koffer an der Maschine zu wenig!, könnte ich auch sagen! Beim nächsten Kurzurlaub wird es anders, Erfahrung mach bekanntlich Meister!

Eine interessante Erfahrung haben wir gemacht: In einer Gegend, wo die meisten reichen Bauern Deutschlands leben, sehr viel gekurt wird (oder eher wurde!), wo auch seit neuestem Golf gespielt wird, werden keine EC-Karten in Restaurants akzeptiert. Peinlich und ärgerlich ist es, wenn man schön und schon gegessen hat und es kommt zum Zahlen, und die Bedienung schüttelt ablehnend den Kopf beim Anblich meiner Karte: “Der Chef wui des nimma!” und weist uns zur gegenüberliegenden Raiffeisenbank! Hä? Keine Hinweise auf der Tür, dass nur Bares akzeptiert wird!  Leider wußte ich nicht, was die Rechtsprechung sagt. Muss sich der Gast um die Zahlungsmodalitäten erkundigen oder ist es Sache des Wirtes den Gast aufzuklären? Das Lokal hat mich auf jeden Fall zum letzten Mal gesehen!
Na, Prost dann!

So sind wir auch am nächsten Tag woanders gegangen: Vorsichtshalber habe ich mich gleich erkundigt: “Akzeptieren Sie auch EC-Karten?” Ich war aber vorbereitet und als das Kopfschütteln kam, schoss ich nach: “Dann bringen wir eben unser Geld in die Döner-Bude gegenüber!” und ging hinaus. Die Bedienung kam nach einer Weile raus und bot uns sogar eine Zahlung auf Rechnung! Wir sind geblieben!
Nicht, dass Ihr meint, ich übertreibe: Es handelte sich um die zwei größten Restaurants in Bad Birnbach und nicht um zwei Landgaststuben!

Fortsetzung folgt ….

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