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Urlaubstag am Riegsee

RiegseePeter musste am heutigen Sonntag arbeiten. Wir wollten die Sonnenstrahlen vor dem angekündigten schlechten Wetter der kommenden Woche genießen.
Die Fahrt rund um Weilheim war nicht berauschend. Der Highlight des Tages sollte schon die Seestube sein mit ihren Wiedersprüchen.
Ich verweise Euch auf Empfehlungen auf die entsprechende Seite.

Wir sind am See gelegen, haben kurz gebadet. Es war uns allen klar: Es war ein Urlaubstag. Bestimmt nicht der letzte! Das hat zu gut getan!

Bilder in der Motorrad-Gallerie.

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In die Lehre

Lehre Ich habe immer gedacht, es ist eine Frage der Zeit! Wenn, im Normalfall, ich diejenige bin, die 6 Monate braucht, um zu realisieren, das was Christian schon längst für selbtverständlich hält, diesmal ist er derjenige welche! Und jetzt studiert er endlich eine Landkarte! Zümo ohne Landkarte, das geht nicht!

Dieser eine Tag hat stimmungsmäßig so angefangen wie das Wetter: Wolken kündigten Regen an, ich war “biestig und depressiv”, Peter optimistisch, Doris Motor hatte kein Öl mehr, Christian´s Zümo einen Kabelbruck. Sollte der Tag was werden oder nicht?
Ja, definitiv! Man muss nur Geduld haben!
Nachdem wir Öl getankt haben, Kabel geflickt, sind wir unter der Führung von Zümo quer durch die Prairie nach Feldkirchen angekommen, wo wir erstmal Benzin getankt haben. Ja, es hat länger gedauert als sonst, da sich Christian einige Male verfahren hat.
In Törwang angekommen, war unsere Enttäuschung recht groß, als wir erfahren haben, dass wir zu spät eingetroffen waren, um “richtig” essen zu können. So blieb uns nur noch übrig, Brotzeitteller zu bestellen. Wir hätten so gerne wieder Kaiserschmarrn gegessen!

Etwas Süßes sollte es also in Wasserburg geben! Die Fahrt dahin, sorgfältig in Törwang ausgearbeitet, lief fantastisch!
Der Himmel riss auf, leider sind mir mit Christian´s Kamera keine guten Bilder des Wolkenhimmels gelungen.

Ein schöner Tag, sehr abwechslungsreich! Langweilig ist uns bestimmt nicht!
Bilder in der Motorrad-Gallerie.

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Lieber Gott …

lass uns heute Motorrad fahren…

Das haben wir uns heute Morgen gewünscht, als uns unsere liebe übernächtigte Tochter mal kurz Ihre Anwesenheit mit gereizten Bemerkungen hat spüren lassen, bevor sie in ihr Zimmer wieder verschwand!

Ahorn, BlattschnittWir sind aber heute zu Hause geblieben, auch als Doris anrief und uns mitteilte, dass Peter vor Ihrer Haustüre voll motorisiert stand!
Ich hatte mir gestern vorgenommen, an diesem Wochenende meinen Garten und meine Bonsai auf Vordermann zu bringen. Den Rasen habe ich bereits gestern gemäht, so zwischen 2 Regenschauern und die Bonsai sind heute dran gewesen. Unkraut jähten (meisten Sternmoos) und Blattschnitt waren angesagt: Laubbäume werden ganz entlaubt. Das Ergebnis sind etwas kleinere Blätter und zusätzliche Verzweigung. Ich korrigieren gerne den Schnitt, entferne verdörrte Äste und größere Zweige, um die Verjüngung der Äste zu verbessern. Die Bedingung ist, dass die Bäume gesund sind und der Schnitt vor dem Johannistrieb erfolgt: Also noch im Juni. Das heißt, dass die nächsten Wochenenden wieder gefahren werden kann, vorausgesetzt, ich habe einen Gießer!!!

Peter und Doris sind mit Bekannten zum Hintersteiner See gefahren und danach haben die beiden uns einen Besuch abgestattet.
Wir haben Pläne geschmiedet: Im Juli ist endlich die Steiermark dran. Da ware ich noch nicht. Im Rahmen unserer Sparmaßnahmen werden wir diesmal aufgrund der Reisezeit, einen Campingplatz näher in Betracht ziehen. Die Wahrscheinlichkeit, eine freie Ferienwohnung für 2 Übernachtungen zu bekommen, ist in der Hauptsaison relativ gering. Ausserdem haben wir so viele Sprüche geklopft, dass wir diesmal schon Nägel mit Köpfen machen müssen. Ich werde mich dann zur gegebenen Zeit, ans Internet klemmen und suchen, falls es doch plötzlich unerwartet regnen sollte :-)

Ich sitze gerade auf meiner Terrasse, die gelbweiß-gestreifte Markise ist ausgefahren. Um das Bild abzurunden, stehen noch Kerzen und einen Glas Rotwein auf dem Tisch. Die Gartenbeleuchtung unter den Bonsaitischen ist angegangen. Es könnte fast ein Bild aus Rosamunde Pilchers Romane sein, wenn ich mich zum Dinner umgezogen hätte und hinter mir ein englisches Herrschaftshaus stünde! Riemerling ist auch schön!
Es war ein schöner ruhiger Tag. Ich konnte sehr viel erledigen. Jetzt sind meine Bonsai für die nächsten 2 Monate fit. Es wäre schön, man könnte einen weiteren solchen Tag an einem solch schönen Tag anhängen. Aber dann hätte ich wieder 47 oder 53 Mails vom Vortag an meinen ersten Wochentag abzuarbeiten.

Stress kann ich zurzeit nicht brauchen.

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Altmühltal im Zeichen des Sparens

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Wir sind heil und glücklich wieder zurück.
Diese Frage hat uns und vor allem Peter die letzte Woche beschäftigt: Wohin fahren wir denn an Fronleichnam hin? Steiermark, Thüringer Wald, doch Steiermark, vielleicht Dolomiten oder Altmühltal auf Vorschlag von Christian.
Eines war klar: Diesmal sollte die Kurzreise ganz im Zeichen des Sparens stehen!  

  • Pensionen für 30 Euro pro Kopf wollten wir nicht =  zu teuer 
  • Für Camping hatten wir uns wir (fast) alles besorgt. Durch die unsichere Wetterlage haben wir das verworfen, ausserdem fast genauso teuer wie eine Ferienwohnung und obendrein = zu feucht
  • Ferienwohnung kann man für 30 Euro für 4 Personen bekommen.

So machte ich mich am Mittwoch auf die Suche nach einer Ferienwohnung übers Internet. Das war nicht leicht, denn die meisten Vermieter wollen nicht für 2 Nächte vermieten und lieber ihre Wohnungen leer stehen lassen. Und doch waren viele Ferienwohnungen belegt!
Nicht so bei Familie Grimm in Suffersheim, die seit 29 Jahren vermietet. Sie hat Platz für 11 Personen in einer Ferienwohnung und einzelnen Zimmern, die komfortabel eingerichtet sind und äußerst gepflegt sind.  Ein gemütliches Frühstückszimmer steht den Gästen zur Verfügung. Ich empfehle das Zimmer auf jeden Fall MIT Frühstück zu buchen, schon wegen der hervorragenden Marmeladen, die Frau Grimm selbst macht. Die Motorräder stehen in der Garage und davor!
Welch ein Glücksfall!

Man kann nicht nur sparsam wohnen, sondern auch essen:

  • Mit Christian´s  überraschender Feldküche: Wassertank, Tauchsieder, lösliche Suppen, mit Schinken und Käse aufgemotzte Brezen, Kaffeegetränke: Eine lustige Abwechslung, die in Zukunft perfektioniert wird, Peter! (2 Euro pro Nase)
  • Im Biergarten 200 Meter von Grimm´s entfernt:
    Weißbier für 2 Euro, Spezi für 1,90 Euro, Brotzeitplatte mit Speck, Leberwurst, Schweinefleisch, Pressack, Käse, Gurken, Tomaten und Meerettich für 4,50 Euro
  • Sparen kann man auch, wenn man Käse, Wurst, Brot und Getränke im Supermarkt kauft und zusammen das Essen genießt (4 Euro pro Kopf)!

Sparsam kann man auch fahren, in dem man nicht über 120 km/h fährt, so wie Doris es konsequent mit ihrem Vierzylinder 3 Tage lang gezeigt hat.

Übrigens beim Sprit haben wir auch gespart: 1,32 Euro pro Liter. In München 1,41 Euro!

Bilder sind jetzt da in der Motorrad-Gallerie!

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Unter und über Landsberg

Wir haben uns am Sonntag für einen spontanen Ausflug entschieden, wollten nicht die üblichen Strecken nach Süden fahren, sondern “unter Augsburg/Landsberg” das Land erkunden. Wir haben uns mit Doris ziemlich spät in Starnberg getroffen und von dort aus sind wir nach Raisting-Stillern gefahren. Eigentlich wollten wir “durchfahren” nach Zellsee, so wie viele andere, aber der Wirt des Biergartens in Stillern hat uns ins Gewissen geredet, so dass wir nicht gesetzeswidrig handeln wollten und den Staatsforst durchzuqueren.
Von Stillern sind wir also zurück Richtung Dießen, Landsberg, links ab nach Rott, Apfeldorf, Kinsau und Schwabniederhofen gefahren. Von da aus sind wir nach Schwabsoien, “rauf” nach Dienhausen, links nach Osterzell, “runter” nach Sachsenried. Hier war geplant wieder nach Norden zu fahren, was uns ca. 1 km auch gelungen ist, bis ein Schild die Durchquerung des Denklinger Rotwald untersagt hat. Ewig Schade!
In Wikipedia habe ich Infors zum Dinklinger und zum Sachsenrieder Rotwald gefunden!
Das war mit Sicherheit die schönste Strecke des Tages, am Biergartentisch in Stillern zusammengestellt!
Übrigens eine Empfehlung:

  • Echter Bier-Garten mit wahllos angeordneten Biertischen und -stühlen,
  • Echter Wurstsalat,
  • Richtig echt angemachter, echter Preßsack,
  • Aufrichtig echt eingeschenkte Radlermaß, deren dunkle Farbe an eine Bier-Limo-Mischung Zweifel aufkommen lässt,
  • Grauenvolle Riesenbrezen, leider!

Christian´s Riensentank war dann langsam leer, – wir hatten in Starnberg getankt. In Landsberg fanden wir die Tankstelle, wo der zweite Teil des Ausfluges in den Garmin eingegeben wurde. Igling, Richtung Lamerdingen, Hurlach, Klosterlechfeld, Pittrichting, Egling an der Paar, wo wir eigentlich Eis essen wollten, wenn wir eine Eisdielen auch nur gefunden hätten! Doris empfahl uns Mering, 10 km nörlich, wo sie “einst” geschäftlich tätig war. Nach dem Eisessen sind wir zurück über Merching und Steinbach nach Moorenweis. Eine schöne Strecke, auf der man richtig “gasen” konnte! Habe ich vielleicht gelacht, als Doris gedämmert ist, dass Christian aus meinem Funkeinflußbereich sich gefährlich entfernt hatte und bald nicht mehr zu sehen war! Ja, wo fahrt denn der hin? Gerade aus wohl!!!! Richtung Türkenfeld!

Ich bin überzeugt, dass Christian nur einmal in Türkenfeld gewesen ist und zwar mit seiner Mutter und mit mir zum Erdbeerbrocken, das dürfte 1980 gewesen sein, als ich in München zu Besuch war! Da habe ich mich schon gewundert, wo die Ersparnis liegt, wenn man für 5 kg Erdbeeren, 100 km Sprit verfährt! Einer Schwiegermutter in spe widerspricht man aber nicht!

Von diesen Erinerungen geleitet hat er uns also gnadenlos abgehängt. Der Ammersee hat seine Fahrt gebremst und Doris hat uns dann über Unering und andere Käffer nach Starnberg geführt. Diese Links-nach-Unering Strecke war mir nicht bekannt.
Wir haben dann über eine Stunde auf den Weg zu Doris-Wohnung auf einer Anhöhe, sitzend auf einer hölzernen Straßenbegrenzung auf dem Starnberger See geschaut, über die Welt gelästert, über unsere vielleicht abstrusen zukünftigen Vorhaben (Zelten und 12-Volt-Wasseraufbereitung) bis uns der Hinter wehgetan hat!

Wir sind 300 km gefahren! In einem Nachmittag! Ich kann diese Strecke jederzeit empfehlen, vor allem zur und die Rotwald-Strecke!

Keiner von uns hat die Strecke gekannt. Das finde ich gut!

Bilder in der Motorrad-Gallerie: Die eindrucksvollten Bilder sind von Doris gemacht worden. Ich hatte diesmal die Panasonic-Lumix von Christian mitgenommen, aber bis das Kistchen erstmal aufwacht und auslöst ist man schon 3 km weiter!


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