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Schon lang wieder da! Und Ende!

068_img_8288-12.jpgMann! Wir sind wieder da! Wie sind schon lang wieder da! Was soll ich denn sagen? Schön war´s! Der Alltag hat uns wieder, und wie! Immer wieder habe ich mich an mein Bilderpaket über die Rückfahrt rangemacht, immer nur ein Stückchen weitergemacht! Es ist nicht die fehlende Lust oder die Zeit, denn wenn man will, geht es auch, nein, irgendwie möchte ich diese 4 Wochen noch nicht ad acta legen. Irgendwie bin ich immer noch “im Urlaub”: Ich bin für meine Verhältnisse noch ziemlich gelassen, habe von meinen Pizza-Kilos nur eins verloren, meine Bräune ist noch zu sehen!
Heute war der Peter zu Besuch auf einen Capuccino, da hat er wiederholt, was auch Karin geschrieben hat: Es muss hier weitergehen! Also hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen! Ich bin 8 mal übern Brenner gefahren, immer wieder mit Kunden, und konnte öfters Sandra, die ein Jahr in Trento verbringt, sehen. Ich habe sehr lange Arbeitstage gehabt und jeden Abend bin ich regelrecht ins Bett gefallen. Ja! Und gestern habe ich meinen Adlatus verabschiedet, der erkannt hat, dass seine Unlust darauf zurückzuführen ist, dass er wieder nach 7 Jahren Deutschlandaufenthalt nach Padova in die Heimat muss! Heute habe ich mein Gewächshaus aufgeräumt, morgen werde ich meine “Bonsai-Werkstatt” in Angriff nehmen und sie schön aufräumen. Februar, Umtopfzeit, kommt bald wieder!
Vielleicht mache ich auch ein paar Bilder meiner Bäume. Die armen, ich habe sie ein bißchen vernachlässigt dieses Jahr. Kein Wunder, bei dem guten Wetter, musste man Motorrad fahren!

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Ligurien 2007: 13. Teil: Und nun?

Gudrun und Jörg kommen aus der Slowakei zurück. Peter und Doris jauchzen gerade vor Freude beim Gabriel in den Dolos. Wir sind seit 6.8. fern der Heimat.
Sie haben schon gemeint, sie kommen uns abholen, und wollen uns den Weg zurück zeigen, da wir keine Anzeichen geben, die rote Tasche packen zu wollen!
Sie haben verlauten lassen, unser Hab und Gut sei schon versteigert worden, weil es so desolat ausgesehen hätte. Durch geschickte Verhandlungen hätten sie dennoch Einiges herausgeschlagen: Neben neue Moped für sich, Autos, Reisen, Kuren und viele Dinge, die uns gut tun würden…
Tja, was sollen wir also tun? Wir müssen hier bleiben!!!!

Nein, die Zeichen für die Rückkehr gibt es schon.
Vom unweit entferten Dorffestzelt hören wir zum letzten Mal im August, die Tanzklänge von Walzer, Mazurka, Tango, Cha Cha Cha, und Rumba, aber auch “Don’t let me be misunderstood”, von den Village People “YMCA”, und aktuelle italienische Songs.
Ich habe es nicht geschafft, in den letzten 3 Wochen, Christian zu überreden, doch noch tanzen lernen zu wollen. Die Unterstützung meiner Schwägerin, Karin, habe ich auch nicht! Sie tanzt auch nicht!
Er kann dieses Gedödel, wie er das nennt, nicht mehr hören, mich rührt es jedesmal, weil es mich 30 Jahre zurückversetzt, als wir 18-jährig von Dorffest zu Dorffest gezogen sind! Damals war es leider auch so, dass die Jungs erst gegen 23.30 Uhr sich getraut haben zu tanzen, wenn die alten Tanzhasen die Tanzfläche verlassen hatten und schon zu Hause waren. Das Eigenartige: Die Musik hat sich nicht geändert! Es sind die alten Lieder, als wenn diese Zeit stehen geblieben ist.

Hier werden Synergien genutzt!Das Terrassenbüro wird nicht mehr so aussehen! Voller Kabel, Mäuse, 7-In-1-Card Reader, Internet-, Festnetz- und Mobiltelefone, Laptops mit Cooler.

Kein Gassi-Gehen zum 3-km weiten Strand, kein Frühstück mehr mit italienischer “Brotzeitpizza” mit deutschem Kaffee aus der 30-Jahre alten amerikanischen Kaffeemaschine (Das ist vielleicht für Euch genauso abartig, wie Sahnekuchen mit Weißbier – Für mich absolut lecker!), keine Mittagspause (-und schläfchen) am Pool mehr!

Aber dann ist wieder Trennkost angesagt, Leute!
Meine Maschine wird bestimmt einige Zentiliter mehr wegen Übergewicht der Fahrerin verbrauchen! Das lässt ich mit der Zeit nicht finanzieren! ;-) !!!!

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Ligurien 2007: 12. Teil – Wieder Turini

Christian und PanzerAuf den Weg zu unserer heutigen Tour haben wir Franco besucht, der nun vieeeeeel Zeit hat, Enduro-, Trial- und Crossmagazine zu studieren. Er kennt die Gegend wie seine Hosentasche, auch wenn die Straßen, die für uns schon “gewagt” sind, für ihn, reine langweilige Autobahnen sind. Für ihn sind die alten verlassene Wanderpfade die wahre Herausforderung. Für solche Dickhäuter wie unsere GS empfielt er uns eine gut ausgebaute (igitt!) breite (Pfui!) unbefestigte (nett!) Strasse, die Piène Haute mit dem Col de Brouis verbindet. Die Landschaft ist überwältigend gepflegt, die Strasse “gepflügt”. Die Franzosen machen sehr viel, um zu verhindern, dass solche “Enduro-Wildscheine” wie Franco die doch sensible Natur der Voralpen zerstören. Es ist strengstens verboten, die angelegten Strassen zu verlassen. Sollte eine Patrouille eins erwischen, ist es gewiss, dass es zu Fuß nach Hause geht, wenn es keine 400 Euro Bargeld bei sich führt, um die Strafe zu bezahlen!
Wir fahren anschließend nach Sospel und weiter zum Turini, die Lieblingsstrecke von Christian. Wenn Christian schon mal seine Begeisterung äußert, dann muss es GEWALTIG für ihn gewesen sein! Die weitere Strecke nach Saint-Martin de la Vésubie hatten wir beim letzten Mal nicht prickelnd empfunden (Fehler den Turini von Süden anzufahren? Vermutlich! Aber den Turini runterzufahren ist als langweilig zu bezeichnen!). Also wollen wir diese elendig abfallende lange Schotterstrasse nach Breil sur Roya fahren.
Chateau de la Causéga

In Fontan war ich 2 Jahre lang im Sommer als 9- und 10-Jährige im Ferienlager. Wir wurden mit Wanderungen gequält, darunter die nach Berghe. Werde ich nie vergessen! Das Ziel war eine auf halber Strecke sich befindende Wasserquelle neben einem Eisenbahntunnel der damals noch nicht in Betrieb genommenen Bahnstrecke Nizza-Cuneo (erst 1979, nachdem u.a.  alle die im 2. Weltkrieg zerstörten Brücken neu gebaut wurden). Wir haben diese Kehren gehaßt, eine Abkürzung durch das steile Gelände war unmöglich. Wir sind immer mehr tod als lebendig am Ziel angekommen. Unsere Betreuer hätten wir so gern in dem nach Scheiße stinkenden Tunnel eingesperrt. Der Aufenthalt war nie lang in der sengenden Augusthitze. Um 16 Uhr mussten wir zum l’heure du goûter: Lait avec Grenadine zurück sein!
Heute bin ich bis ganz oben gewesen, ohne den Dursttod gestorben zu sein.

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Ligurien 2007: 11. Teil Es geht los!

Kraftprotz nach 16 Tagen Moped-Abstinenz!Kaum sind sie 16 Tage in Ligurien, bewegten sie heute tatsächlich die mit Spinnweben versehenen Motorrädern von ihrem Parkplatz weg! Was ist in ihren Hirnwindungen gerade heute nach einem 45-minütigen Sonnenbaden am Schwimmbad gegen 16 Uhr vorgefallen? Warum gerade heute und nicht gestern ? Das werden wir nie erfahren.

Tatsache ist, es hat ihnen einen Riesenspaß gemacht, wieder nach Pfingsten 2004, diese engen Strässchen von 0 auf 1000 Meter zu fahren. Es ist immer wieder faszinierend, zu sehen und zu riechen, wie sich die Vegetation verändert. Von den trockenen Gräsern an den von Oleandern umsäunten Strassen, bis hin zur Baumgrenze, über Olivenhainen, Buchen- und Kastanienwäldern, in denen ich mich erinnern kann, wie ich als kleines Kind mit meiner Familie Kastanien gesammelt habe: Ein Sonntagsausflug, der mit dem Rösten der Kastanien auf Ort und Stelle beendete, ein günstiges Abendessen.

Wir sind um Castelvittorio rechts ab gefahren und sind links runter zurückgekommen, nach ca. 2,5 Stunden Fahrt und ca. 60 km Fahrt.

Die Bilder sind in der Motorrad-Gallerie!

Peter! Ich habe keine Angst mehr vor ansteigenden Rechtskurven und ich habe mich heute dabei ertappt, wie ich lustvoll in abfallenden Kurven gasgegeben habe!!!!!!!!

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Ligurien 2007 10. Teil: Warum ich nicht zurück kann!

Das Wetter in diesem Dreieck ist so, dass es selten 2 Stunden schlechtes Wetter gibt. Heute Morgen um 6 Uhr hat es geregnet, dann hat es aufgehört, und erst später wieder hat es ein kleines für die Natur sanftes Nachspiel gegeben.
In der Zwischenzeit (bis heute Abend) ist das Leben “normal” gewesen: Die Sonne hat gescheint, es war warm, ich konnte arbeiten und sage und schreibe 80 Mail senden und 70 erhalten. Und ich dachte: “Ich kann eigentlich noch nicht zurück, ich kann meine Terrasse nicht verlassen, ringsum ist das Wetter schlecht!” Die Fotos beweisen es! Sorry!

Nach Süden sah es um 17.13 Uhr blendend aus:

Nach Süden um 17.13 Uhr

Nach Norden: Alles zu!

Cima Marta Norden


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