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Salzstrasse: Wann wieder?

2004 bin ich das erste Mal auf einem Motorrad gestiegen. Meine erste Fahrerfahrungen habe ich, von meiner heutigen Sicht aus gesehen, in einem schwierigen Gebiet gemacht, nämlich hier in Ligurien. Umso mehr muss ich staunen, wenn ich denke, dass ich die halbe Salzstrasse gefahren bin, ob es damals gewußt zu haben.
Dieses Jahr wollte ich es anpacken. Das Abenteuer wurde aber von einem Mißerfolg gekrönt.
War es nicht der Tag? Oder müsste man eher sagen Hochmut kommt vor dem Fall?

 

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Angekommen!

In Trento stand es zur Debatte, ob wir nach Hause zurückfahren würden oder eben weiter. Nachdem wir in Lavis eine verlorengegangene Mutter an der rechten Gabel von einem Eisenwarenhändler in Lavis geschenkt bekamen und der dortige BMW-Händler einen neuen Vorderreifen montierte, entschieden wir uns gegen 13 Uhr unsere Reise nach Süden fortzufahren: Das Wetter versprach nichts Gutes in D! Also Autobahn, dann in Casteggio raus und direkt über die Weinberge (Val Trebbia) und die Trüffelgebiete des Piemonts nach Genua, dann über die Autobahn die letzten 200 km.

Bei der Überquerung der Val Curone und der anschließenden Strecke habe ich endgültig festgestellt, dass ich noch Einiges zu lernen habe. Diesmal keine glatten, sauberen Strassen wie in den Dolomiten. Nix mit “King of the road”. Hier gab es Risse und Dellen, und Berge und Täler auch keinen einheitlichen Belag, wo man dahin hätte gleiten können. Christian und seine Adventure liefen wie auf Schienen, während ich den Eindruck hatte, geschüttelt und gerüttelt zu werden. Man konnte sehen, dass er richtig Spaß hatte und im Affentempo die Hügel rauf und runter fuhr und die Serpentinen schluckte. Ich konnte kaum mithalten und oft musste ich mich zur Konzentration ermahnen! Eigentlich war die Strecke eine einzige Serpentine, Haarnadelkurven en masse, kaum Verkehr. Aber super! Kobi, Du hättest Dir Deine Reifen glatt geraspelt!

Kurz vor Genua, als wir den Berg hinunterfuhren, habe ich meine Maschine mitten auf der Strasse hingelegt: Christian setzte PLÖTZLICH den Blinker nach rechts, gegenüber kam uns ein Auto entgegen, das in die gleiche Richtung wie wir wollte. Ich bremste heftiger als sonst, Ricci flog mir über die Schulter und hing so runter. Mit dem rechten Arm schob ich ihn wieder zurück, das alles kostete Zeit. Ich konnte weder rechts noch links ausweichen und musste zuschauen, wie der Vorderrad verdächtig gefährlich nach links eingeschlagen war und die Maschine im leisen und sanften Fall zu Boden fiel. Diesmal flog Ricci auf die andere Seite runter! Fazit: Ricci muss eine andere Sicherung in seinem Korb haben und wenn mein Abstand größer gewesen wäre, hätte ich Einiges vermeiden können! Dank Kuhfänger und Koffer ist der Maschine nichts passiert. Der linke Koffer hatte lediglich eine kleine abgewetzte Stelle. Meiner Meinung nach sind die Koffer aber dafür da!

Was für einen Anblick, diese Maschine am Boden! Ich musste an eines der weinigen Gedichte denken, an die ich mich aus der Schulzeit erinnere: Les fleurs du mal von Baudelaire, daraus “L´albatros” in dieser Übersetzung:

Er sonst so flink ist nun der matte steife.
Der Lüfte König duldet Spott und Schmach …

Die Gallerie:

Ein Blick in die Google-Welt:

Und hier nur die Strecke:

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Endlich die Dolo-Tour!

Im Nachhinein bin ich froh, dass der Sonntag nicht zur Dolo-Tour geworden ist, da das Wetter an diesem Montag GENIAL war. Wenig Verkehr, die Strasse hat MIR gehört. Ich habe mich wie der King of the road gefühlt. Kein Körnchen auf der Strasse. Am Ende des Tages habe ich wirklich geglaubt, jetzt habe ich endgültig die Maschine im Griff… :-) Es darf gelacht werden! Nur zu!

Die letzten 43 km bis nach Lavis, in der Val di Cembra, waren wir ganz alleine, ganze 6 Autos waren unterwegs!!!

Die Gallerie:

Ein Blick in die Google-Welt:

Und hier nur die Strecke:

Das Höhenprofil ist wirklich interessant!

Grosse Dolo Hoehenprofil.jpg

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Trento und die verhinderte Dolo-Tour!

Nachdem wir am 10.08.2008 eine höllische Nacht im “Wohnklo” der Sandra in Trento verbracht haben, lagen in der Früh unsere Nerven blank. Es war heiß und laut oder wir ziemlich angepaßt.

Ich wollte die Dolos!
Es sollte keinen Stress geben, sprich ich sollte keine vorgefertigte Route vorgeben. Also Zümo vorab, Richtung Canazei. Irgendwann sagt Christian: “Wie wär´s mit Manghen Pass?” Klar, Manghen ist immer gut. Nun, in diesem Fall hat es den ganzen Pass gedauert, bis ich gemerkt habe, dass die Dolos hinter unsere Rücken lagen und wir uns um 12.00 Uhr vormittags auf den sicheren Weg wieder zurück nach Trento waren. Gut, dass keiner an der Tankstelle stand: Unsere Stimmungen waren mindestens genauso wie der Himmel über die Dolos, wenn nicht schlimmer, denn bei uns hat es g´scheid gekracht und wir haben uns bei der ersten Schwierigkeit getrennt: Zweimal standen wir vor dem richtigen Schild nach Enego und zweimal bin ich in die verkehrte Richtung gefahren (Ich habe mit eine Touristischen Karte und meinem 10 Jahre alten langsamen Garmin navigiert) Beim dritten Mal bin ich richtig gefahren, allerdings alleine: Christian und Sandra sind über die Schnellstrasse (Valsugana) nach Trento zurück, während ich über einen schwindelerregenden Austieg nach Enego über Asiago nach Trento mit einer herrlichen leeren Strasse, voller Kurven, “belohnt” wurde.

Der Bildertrack zeigt nur also nur den gemeinsamen Teil der Route:

Die von mir gerfahrene Strecke:

Titel

Das Höhenprofil:

Manghen Hoehenprofil.jpg

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Und Tschüss

Als es klar war, dass das Wetter in D schlecht bleiben würde, haben wir kurzentschlossen, beschlossen die Koffer zu packen: 5 Stunden, um das Büro in eine Computertasche zu packen, 5 Stunden, um alle notwendigen alltäglichen Sachen zusammenzutragen: Das Minimum wohlgemerkt. Ziel war, am Samstag, möglichst früh, über den Penserjoch nach Trento zu fahren.

Regen haben wir erwischt, klar, aber wir sind gerüstet! Der Himmel wurde immer klarer, am Brenner war es klar, wir würden schönes Wetter noch am gleichen Tag sehen.

Am Penser oben, dann der Höhepunkt:

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und die restlichen Bilder als Gallerie:

Und hier noch die Strecke mit Bildern:

Ich muss ehrlich sagen, heute nervt mich diese ganze Blogerei! Es funktioniert nichts wie sonst. Sitze schon über 5 Stunden (eigentlich keine Seltenheit), aber das Ergebnis ist =0 und das nervt. Ich muss was essen!

So und jetzt nur die Strecke:

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