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Mit der Maschine ins Wohnzimmer…

…wünscht sich das nicht jeder Moped-Fahrer?
Nun, erhlich gesagt, in München, habe ich genau unsere Türen gemessen. Wir haben nur eine einzige, die die Breite der Maschine zulassen würde: im Wohnzimmer, die Terrassentüre ist breit genug, aber leider die Wege dahin sind es überhaupt nicht. Also no chance, dass wir irgendeine Maschine ins WZ in München bringen (Wir sprechen nicht von und wollen auch keine Yoghurt-Becher drin haben!)

Hier stehen unsere Mopeds wie sonst seit 3 Monaten nicht unterm Wasser! Keine Garage, kein Unterstand, keine Plane, nur Wasser, Wasser, Wasser. Das heißt aber auch, dass wir auch nicht basteln können. Also wohin denn? Na, ins Wohnzimmer! Ja, endlich können wir das tun, was Fierek & Co tun. Und das auch unterm Blick der Pin-Ups!

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Ich habe immer behauptet eine BMW bekommt ihre Vollendung mit Heizgriffen. Nun, andere sind bestimmt anderer Meinung, sie brauchen rote Zündkerzenabdeckungen oder einen Zierdeckel mit BMW-Logo, wo es nur geht. Ich brauche meine Heizgriffe. Bei so´nem Wetter erst recht!

Man muss nur noch fahren! :-D :-D :-D

Übrigens Ikea-Taschen sind dicht!

Zur Belohnung gab es Rumpsteak und Lammkoteletts im Kamin.

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Detailansicht unserer Korsika-Fähre unter anstrichtechnischen Aspekten

Unsere Überfahrt dauerte insgesamt über 5 Stunden und nach 2 Stunden wurde mir ganz schön langweilig. Also suchte ich mir eine Beschäftigung, einfacher gesagt als getan. Da wir ja nicht die ganze Zeit über essen konnten, das gesamte TV Programm an Board in französischer Sprache ausgestrahlt wurde und ich dieser Sprache so gut wie gar nicht mächtig bin, ein Spaziergang über das gesamte Schiff spätestens nach der 3. Runde auch etwas öde wurde, kam ich auf die Idee den Pott mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und zwar unter einem malertechnischem Aspekt.
Mir fiel sofort die “Sorgfalt” auf, mit der meine französischen oder italienischen Kollegen die Fähre vor nicht allzu langer Zeit renoviert haben mussten…

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Keine Ahnung ob es hier auch 1 Euro Jobs gibt, aber das Ergebnis dieser Renovierung lässt fast darauf schliessen.
Aber vielleicht war zum Zeitpunkt der Arbeiten auch nur das Abklebeband ausgegangen…

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Was einem nicht alles auffällt, wenn man nicht weiss was man tun soll!!!
Es war meine erste Überfahrt mit solch einem Schiff, ob die alle so sind!?

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Korsika: Tag 5

IMG_7791 Ein schöner Augenblick in unserem Tag ist, wenn wir frühstücken. Ich koche Kaffee in meiner amerikanischen Lieblingskaffeemaschine, die man auf englisch Percolator nennt. Sie verkalkt nicht, braucht keine Filtertüten und der Kaffee, ich würde sagen auch egal welcher, schmeckt einfach rund.

Christian bringt immer wieder neue Sachen vom Bäcker mit: Baguette mal lang, mal kurz, Croissant évidemment, Pizza à la francaise, die “ligurische” schmeckt mir wesentlich besser,  Käsefladen, Quiche normal, Quiche mit Champignons, Quiche mit Gorgonzola.  Er freut sich, weil es nicht so viel kostet wie in DE und weil es jeden Tag etwas anderes gibt. Der Bäcker nennt sich “Artisan boulanger”, also ein Bäckermeister, und nicht Müller.

Nach 36 Stunden Dauerregen sind wir aus unserer Höhle rausgekrochen, um in eine andere zu gehen: Wir sind zum Supermarkt! Der Highlight des Tages! Als ich das voller Begeisterung aber mit einem Quantchen Ironie Daniela erzählt habe, hat sie geantwortet, ihre Eltern, wenn sie auf Sardinien sind, würden genauso begeistert zum Supermarkt fahren! Na also, hier in Erbalunga weichen wir auch nicht von der Norm ab!
Der Géant Casino befindet sich direkt vor dem Hafen, direkt vor der Fähre sozusagen.
Ich liebe fremde Supermärkte. Ich stelle mir vor, was ich nicht alles kochen könnte. Selbstverständlich für eine ganze Fußballmannschaft! Ich stehe vor dem Regal und könnte gleich eine Google-Suche starten bei der Eingabe von “Lonzu” oder “Ficatelli”. Am meisten haben mir die Wurstwaren angetan, dabei bin ich nicht so der Wurstwarenfan. Ich muss zugeben, dass alles was  als “hausgemacht” angepriesen wird, mein Vertrauen sofort gewinnt, was nicht unbedingt von einer objektiven Sicht der Sache zeugt und eine gewisse Portion an Naivität mit sich bringt, vor allem in dieser heutigen Welt (seufz!). Es ist mir aufgefallen, dass sehr viele korsische Waren dargeboten werden: Selbstverständlich Wurst, aber auch Gemüse, Honig, Bäckereien und vor allem Käse, Ziegenkäse und Schafskäse, nicht unbedingt “vorteilhaft” verpackt, sondern auch so, wie man ihn “auf der Alm” kaufen würde. Ich liebe frischen Ziegenkäse mit einem schönen Rotwein. Meistens findet man diesen Ziegenkäse ganz klein verpackt, als “crottin de chèvre”, was wortwörtlich Ziegenmist übersetzt werden kann. So auch meine Wahl von gestern Abend. Leider war dieses Teil dermaßen gesalzen, dass es für mich ungenießbar war. Ich werde diesen Käse heute Abend zubereiten: Er landet in der Pfanne, zu Kartoffeln und Rosmarin und zu meinen Lammkoteletts.
Etwas Schönes, Fröhliches, Sonniges habe ich dennoch mitgebracht: Orangen, évidemment korsisch und süß obendrein!
(oder kommen sie vielleicht doch aus Sizilien?)

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Christian´s Touren

Christian hat die schöne Zeit genutzt, die Landschaft zu erkunden. Leider konnte ich nicht mit. Ich fühle mich noch nicht fit, es wird aber wieder…

Er ist einmal nach Norden, Richtung Cap Corse und einmal nach Süden, von Bastia, über Ile Rousse nach Saint-Florent und zurück.
Kriegerdenkmäler locken ihn immer an und da er alleine war, hat er angehalten:

Über den Col de Teghine haben die Widerstandskämpfer bestehend weitgehend aus marokanischen Soldaten Anfang Oktober 1943 die 4000 Deutschen aus Bastia vertrieben, die sich auf den Weg über Elba mitsamt Ausrüstung und Kriegsmaterial machten, umd die amerikanischen Truppen, die in Salerno gelandet waren, zu bekämpfen.

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Wasssssser

Heute war ich zum ersten Mal Gassi mit Ricci, der sehnlichst dadrauf gewartet hat. Er ist es nicht gewohnt, nicht weg zu gehen, um seine Notdurft machen zu können. Viele Möglichkeiten gibt es hier nicht. Es gibt nur die Strasse und Privatstrassen. Heute war ich auf einer Erhöhung, auf der es eine Art Leuchtturm gibt. Ich will mich noch erkundigen. Die Insel im Hintergrund ist übrigens Capraia.
Gassi
Danach kam Christian von seiner Mopedtour zurück. 200 km ist er gefahren, diesmal nach Süden und ist eine Strecke gefunden, die noch besser ist, als die Strecke an der Trebbia entlang.
                               IMG_7788 Wasser ist wohl das höchste Gut hier auf unserem Fleckchen. Wasser gibt es zuhauf: kalt, blau, warm, grün, heiß, blubbernd, still, dampfend, strahlend…
Ich bin ins Schwimmbad gestiegen, denn Morgen soll es wieder regnen: 31 Grad, windstill. Ich werde morgen früh auch wieder schwimmen gehen, es soll erst am Nachmittag regnen. Herrlich! Hätte ich so nicht geglaubt!
Später war wieder Jacuzzi dran mit 37 Grad! Am schönsten am Abend, weil der Becken schön beleuchtet ist. Hier blubbert es richtig. Innerhalb 45 Minuten, solange bleiben wir immer, senkt die Temperatur von 37 auf 31 Grad. Danach schlafe ich wie ein Engel. Gefällt mir viel besser als Sauna, die ich langweilig finde.

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