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24.03.2007

Wir fahren nun in die 4. Motorradsaison seit wir uns 2004 entschlossen hatten wieder dieses Hobby aktiv auszuüben. In diesen 3 Jahren hatte ich eigentlich nie die Chance “Führungsarbeit” in unserer grossen 2-Personen-Gruppe zu leisten.
Der Grund?
Nun es gibt wohl deren mehrere…
Zum einen, wer meine liebe Frau kennt, der weiss, daß sie des öfteren einen von ihr nur sehr schwer zu kontrollierenden Drang verspürt die Führung bei dererlei Betätigungen zu beanspruchen und dann auch durchaus in der Lage ist, diesen gegen etwaige Widerstände durchzusetzen.
Ich bin hier weit davon entfernt, die Alleinschuld bei meiner Frau anzusiedeln…aber ich muss jetzt erst mal länger überlegen, ob es da noch weitere Gründe gibt…hm….hm…hm
Gar nicht so leicht…da noch was zu finden…
Ach ja da fällt mir noch etwas ein:
Da ihre 650GS einen wesentlich kleineren Tank hat als meine 1150GS, erschien es mir schon aus Sicherheits- und Verantwortlichkeitsgründen immer ratsam hinter ihr herzudackeln… das Risiko sie eines Tages zu verlieren, erschien mir einfach zu gross!!!
Ausserdem wollte ich in diesen 3 Saisonen eine Sache unbedingt vermeiden: Margot sollte sich nicht gezwungen fühlen “koste es was es wolle” mir hinterherzufahren. Allerdings muss ich auch einräumen, daß sich dieser Aspekt, besonders in der letzten Saison, fast ins Gegenteil verkehrt hat…da bin ich des öfteren geradezu hinterhergehechelt und hatte manchmal Schwierigkeiten ihr Kennzeichen noch zu erkennen!
Um diesen Aspekt unserer gemeinsamen Ausflüge näher zu erläutern, fällt mir jetzt spontan der schon fast legendäre Spruch userer geschätzten Adrenalinpille (Doris) ein: “Jetzt können wir endlich mal gasen….”
Nun, um diesem eklatanten Werte- und Autoritätsverfall entgegen zu wirken, habe ich mir praktisch den ganzen Winter hindurch geradezu das Hirn zermartert, um eine Gegenstrategie zu entwickeln…

Technik versessen und gläubig, wie ich nun mal bin, hoffe ich mein Heil in der Anschaffung eines Navisystems zu finden. Ich will und werde hier an dieser Stelle dem geneigten Leser nicht verheimlichen, daß ich ausserhalb der Münchner Stadtmauern unter erheblichen Orientierungsprobleme zu leiden habe.
Ich weiss auch nicht woran das liegen könnte, aber es steht fest, daß es mir ohne technische Hilfsmittel nicht mal möglich ist, den richtigen Weg nur für mich alleine zu finden, geschweige denn eine ganze Motorradgruppe als Führer oder wie man wohl besser heutzutage sagt, als Guide, mit einer abwechslungsreichen und rafinierten Tour zu erfreuen.

Dazu fehlen mir anscheinend völlig die jeweiligen geografischen und topologischen Kenntnisse des Voralpen- und Alpenraumes… ich hatte schon als pubertierender Gymnasiast das ungute Gefühl , daß sich eines Tages meine häufigen Cafe-Aufenthalte während der Erdkundestunden bitter rächen könnten.
Nun projezieren sich also alle meine Hoffnungen auf Besserung dieses Missstandes auf das neue ultimative Navi…wenn das mal gut geht…
Als Start habe ich gleich mal die GPS-Auswertungssoftware GTA4 gründlich missbraucht und einen mini Filmtitel damit fabriziert… wenn ich darüber nachdenke, was das bedeuten könnte, ist mir schon wieder nicht ganz wohl…Navisoftware als Mittel zum Videotricktitel entfremden…du sollst doch damit geile Tagestouren entwerfen??!!
Das Ergebnis meines Missbrauchs der Software GTA4 ist auf der Videoseite unseres Blogs zu finden

Ich werde aber am Thema dranbleiben, mich und meine Situation weiterhin aufmerksam beobachten, natürlich unter völliger objektiver Berücksichtigung aller äusseren Umstände, und zu gegebener Zeit weiter berichten…

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