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Harte Eier mit Kren

Doris hat dem Christian ein Kochbuch geschenkt:
Münchner Bräuche rund um die Küche, Ingrid Sand, ISBN 398-3-923395-03-5.
Diese Idee hat mich begeistert. Christian, als Münchner Kind, offensichtlich auch, denn er hat heute gekocht. Sein Kochjahr rund um Bräuche fängt im Februar an. Damit eine kleine Brücke vom letzten Jahr zu diesem Anfang geschlagen wird, zitiere ich aus diesem Buch. 

So wächst das Jahr von Weihnachten an:

Neujahr um an Hahnatritt
Dreikini um an Mannerschritt
Sebastiani um an Hirschensprung
Liachtmeß um a ganze Stund 

Lichtmeß am 2.2. (Übrigens Sandra´s Purzeltag!)
Der Tag wird länger um eine Stunde. Früher wechselten an Lichtmeß die Dienstboten oft ihre Stellung. Sie kündigten ihren Dienst (Lichtmeß machen) auf und standen bei einem neuen Herren ein. Lichtmeß war bis 1912 ein Feiertag: Die Münchner Dienstboten gingen zur Schlenkelweil zu den Lebzeltern der Stadt und tranken ihren Met. An diesem Tag schenkte der Mann seiner Frau bzw. der Bursche seinem Dirndl einen Wachsstock (eine mit Wachs überzogene Schnur gezogen aus weißem oder gelbem Bienenwachs schraubenförmig aufgewickelt, mit buntem Wachs zu christlichen Motiven verziert), der im Wäschekasten aufbewahrt wird.
In der Küche macht man ein Gebäck aus geflochtenen Zöpfen, das von der Form her an Wachsstöcken erinnert.

DSC00001.jpgDie Zöpfe wurden übersprungen und dafür harte Eier mit Kren gemacht. Unsere Nase waren von der Überdosis Kren ganz rot. Aber sonst gaaaanz lecker. Ideal als kleine Vorspreise mit Vogerlsalat und Sauce Vinaigrette.

Das war eine Vorschau auf das nächste Kapitel zu Münchner Bräuche rund um die Küche, am 24.2.2009.

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Kommentare

Kommentar von Christian
Datum 1. Februar 2009 um 01:19

Ja ja die Doris, sie hat mir natürlich völlig uneigennützig dieses Kochbuch geschenkt, gell Doris ??!!

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