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Zusammenfassung

Lang ist es her! Die Zeit läuft einem davon! Die Motorradsaison hat für mich gestern angefangen, eine Zusammenfassung der kleinen Ereignisse meines Lebens ist vielleicht angebracht, um später Lücken eines Kurzzeitgedächtnisses (-im schlimmsten Falle) zu füllen.
Was ist passiert? Die letzten Monate waren u. a. vom Ticken der biologischen Uhr geprägt, das wir besonders deutlich gehört haben.

  • Ich laufe weiter, mindestens jeden 2. Tag. Ich halte immer länger durch. Ricci wird auch immer DSC05635.jpgfitter, er ist Hundebaujahr 17.12.1998 und wird auch nicht jünger. Noch bildet er die Vorhut! Der Tag für den Rollentausch wird kommen. Ich laufe bei jedem Wetter außer es regnet richtig, es stürmt oder es ist glatt (Einmal habe ich mir schon die Brille beim Sturz verkratzt, das reicht! Ein zweites Mal auf versichertem Boden zu stürzen wird nicht mehr passieren!). Am Wochenende bin ich eher faul eingestellt, physisch kann ich mich ja im Garten verausgaben! Ich glaube, es ist an der Zeit, Fahrrad zu fahren und mit Hanteln umzugehen. Zum Gebutstag hat mir Christian von Garmin einen “Trainingswächter” geschenkt, mit ich nach jedem Lauf alle Daten über Funk-USB im Computer analysieren kann. Ich muss nur noch verstehen, was all diese Einstellungen, Messungen und diese Chart bedeuten DSC05634.jpgund wie sie meine tickende biologische Uhr positiv beeinflussen und dann bin ich bereit auch in der Wüste zu laufen. Ja! Im nächsten Internet-Café kann ich meine Daten uploaden, sie sind ja weltweit im persönlichen Account bei Garmin gespeichert (wenn ich will) und in Erfahrung bringen, ob ich 695 oder 703 Kalorien verbraucht habe! Doris braucht offensichtlich auf Bewegung! Der 24.6. rückt auch immer näher an! Nicht wahr, Doris?
  • Christian hat seinen 50. Geburts-Tag  nicht im Trockenem und konventionell mit großer Feier verbracht: Ich habe ihm einen IMG_9122.jpgWellness-Tag in Bad Birnbach geschenkt. Von der Ferienwohnung unserer Oma kann man zu Fuß in die Thermen gehen, wo Massage-Öle, Kräuterdüfte, Mineraldämpfe, und Wasser, Wasser und nochmal Wasser in jeder Form den Tag geprägt haben. Im Arrangement waren ein Getränk und auch ein Gericht aus der Menükarte zur freien Auswahl enthalten (58 Euro pro Person).
    Als Fazit können wir sagen, es war nett und an einem Tag kann man sich so “verwöhnen” lassen, wir werden das bestimmt wiederholen, im nächsten Winter, oder aber als Motorradausflug mit Baden und Laufen! Aber nur Baden? Nein Danke! Ist mir zu eintönig!
  • Zum krisenbehafteten 10-jährigen und zum krisenfreien 15-Jährigen meiner selbständigen Tätigkeit habe ich mir eine IMG_9337.jpgprofessionelle Studioblitzanlage geschenkt: Fotos meiner Bonsai-Bäume werden jetzt fast perfekt. Der Aufbau ist viel leichter als mit der Schar an kleinen Blitzgeräten von früher! Das macht richtig Spaß!
  • Sandra ist meine kleine 650 gefahren! So zur Probe! Das erste Mal auf einem Motorrad und ohne Führerschein hat sich souveräner DSC05679.jpgwenden können als ich! Das muss ich zugeben! Mal sehen, ob sie den Führerschein macht!
  • Der Februar hat für unsere 86-jährige Oma eine Wende in ihrem Leben gezeichnet. Sie spürt am deutlichsten die Uhr ticken, oder anders gesagt,  wie sie uns diese Woche sagte, wartet sie bis das Ticken aufhört:”Im Bett stirbt man am leichtesten”. Nach einem Krankenhausaufenthalt infolge eines wiederholten Sturzes (Oma trinkt und ißt nicht gerne), einer mißlungenen Kur in Wartenberg, wo sie unter Drogen 3 Wochen mit Morphium ruhig gestellt wurde, ist sie jetzt in Plattling im Altenheim. Panorama2.jpgUnd so kam der Augenblick, den wir immer gefürchtet haben: Für die Oma den Zeitpunkt festzumachen, wann das Altenheim und die damit verbundene Wohnungsauflösung zeitlich spruchreif und in die Tat umgesetzt werden! Gott sei Dank stand Altenheim und Plattling fest!
  • 2008 feiern wir 10 Jahre Riemerling! Vor den geplanten Feierlichkeiten (mittlerweile weiß ich, das “geplant” ist gleichbedeutend mit “mißlungen” ist) müssen Vorbereitungen getroffen werden: Dazu gehört Hausputz, Frühjahrsputz, Ausmisten etc… Die Klamotten, die ihre zugewiesenen Kleiderbügel in den letzten Jahren nie gewechselt haben, sind endgültig ausquartiert worden! Das war eine reife Leistung von mir, auf die ich besonders stolz bin und auf die ich mich 3 Phasen lang vorbereitet hatte: nach der Bestandaufnahme, 1 Jahr Probezeit, 6 Monate Kündigung, Zwangsräumung! Klappt! Es ist viel einfacher als ich gedacht habe! Wenn man mich heute fragen würde, wüsste ich gar nicht mehr, WAS das drin jahrelang hing! Dann kann das nicht so schlimm sein! Nach dem Schrank habe ich die Waschküche angepackt! Gleich am selben Tag! Wie im Rausch!
  • Dann haben wir Omas Wohnung angepackt. Da war mein Kleiderschrank Pipifax! 2 Wochen haben die Grobarbeiten angedauert, bis wir das Verwertbare zusammengestellt hatten. Das Verwertbare war aber nur in unseren Augen verwertbar. Der Flohmarkt brachte viel weniger ein, als wir gedacht hatten. Nicht dass wir das große Geld mit Omas Sachen machen wollten, nein ich glaube, dass wir glücklich gewesen wären, wenn Ihre Sachen “eine zweite Chance” gehabt und Abnehmer gefunden hätten und nicht gleich auf dem Sperrmüll gelandet wären. Jetzt ist die Wohung leer. 50 Jahre hat sie hier verbracht und sie hat nicht entscheiden wollen, was mit ihrem Haushalt geschehen soll. Das iat meinem Opa in Augsburg berechnend meisterhaft gelungen: In den 3 Jahren, die den Tod seiner Frau gefolgt sind, hat er das Haus Monat für Monat regelrecht entleert und alles Unnötige entsorgt. Als er gestorben ist, war alles, bis auf dem letzten Pfennig, geregelt! Das scheint der richtige Weg zu sein! Jetzt verstehe ich viel: Was ist aber wirklich richtig? Das Ende eines Lebens in einem geisterhaften, spärlich eingerichteten Haus erleben, in dem jeder Satz geflüstert werden musste, weil die Räume so gehallt haben oder ein Leben mit den Erinnerungen und Errungenschaften seit der 60ern in zum Bersten überfüllten 140m², an einem unbestimmten Tag, hinter sich, unerledigt, lassen zu müssen?
  • Es gibt Leute, die ihre Maschine im Fahren schmeißen und andere im Stehen. Das sind die, die vergessen, dass ein Seitenständer nicht Sonderausstattung ist! PICT1649.jpgDieses Bild möchte ich nicht kommentieren. Ich glaube, das kann jedem widerfahren. Aber eines ist gewiß: Kuhfänger und wüstentauglicher Kofferrahmen haben Schlimmes verhindert! Dem Tesch sei Dank!
  • GeoCaching:  Eine Nebentätigkeit, die Lustiges, Abenteuerliches und Sportliches in sich vereint. So entstehen manche Situation wie auf dem Bild! Sollte ich in Zukunft Leute sehen, IMG_9817.jpgdie verdächtig um sich herumsuchen oder gar hinauf- oder hinabklettern, Lara-Croft-ähnliche Verhalten an den Tag legen, mit einem GPS-Gerät die Gegend absuchen, kann ich stark vermuten, dass sie keinen Dachschaden haben, sondern dass sie an dem wohl grössten weltweiten Spiel teilnehmen, das es je gegeben hat. Schaut mal selber hier. Wir werden unsere Motorradfahrten damit verbinden! Damit das Leben nicht langweilig wird! Peter, Du kannst derweil auf unsere Mopeds aufpassen!

So, jetzt binde ich noch ein paar Bilder ein, damit es nicht arg nach Wortwüste aussieht. Danach kann ich die Mopedbeitragssaison eröffnen!

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