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Notte blu

In Vallecrosia war gestern Notte blu, die blaue Nacht. Die Promenade war dem Verkehr verspert worden. Die Restaurant stellten ihre Stühle und Tische bis fast Mitte in der Straße. Es war wirklich viel los. Nur Italiener! Eine Bühne war auf dem Strand aufgestellt worden. Starke Scheinwerfer beleuchteten Strand, Meer und Häuser mit abwechselnd farbigen Strahlen. Es gab zuerst Live-Musik vom Band. Aus jedem Restaurant dröhnte Musik von irgendeinem Band, selbst die Eisdiele hatte einen DJ auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Cafés boten Karaoke an und die Leute warteten, warteten und warteten, angelehnt am Geländer. Ich fragte, worauf: auf das Feuerwerk! Wann sollte es anfangen? Keiner wußte es. 30 Minuten, nicht vor 22.30 Uhr, bestimmt um 23 Uhr. Also lief ich rauf und runter.

Vorbei an Sprayer, die Grafittis an den Wänden ganz offiziell sprayten, vorbei an getunten Autochen, die jedes 3 Diskos mitsamt Lichtorgeln in sich vereinten. Die Lautsprecher der Bandbühne waren ein Dreck gegen die Megawatt der kleinen Flitzer! Mit Fernbedienungen haben die Autobesitzer, die kaum höher waren als ihre Autos die Stärke der Anlagen zum Besten gegeben. Im Musikrythmus strahlten Tausende von LEDs den Straßenbelag an.  Die Lackierungen ließen aber zum Wunschen übrig. Wie Schade! Es geht aber offenbar um den Sound. Der war umwerfend. Alles in der Tasche hat vibriert. Alles im Körper hat vibriert. Ein Wahnsinn!

Es ist schon komisch, sich die Zeit zu vertreiben, alleine durch die Menge zu gehen, im klaren Bewußtsein, dass die Zeit einfach nur vergeht. Es waren wenig Leute da, die alleine Spazieren gingen in dieser Menge. Die Meisten waren mit der ganzen Sippschaft da. Viele junge Leute, die sich in Trauben mitten auf der freien Straßen laut unterhielten.
Ich wollte nichts essen, auch kein Eis essen. In der Tat, die Restaurants waren voll, die Luft roch nach Fisch, Frittura mista und Pommes, Schlangen standen vor der Eisdiele. Ich hatte meinen Fotoapparat mit einem Weitwinkel eingepackt. Ich wollte von dieser blauen Nacht Fotos machen, – schon der Name versprach viel Stimmung- , von der Menge, von den Leuten, von Lichtern. Mit so einem Fotoapparat war ich aber alleine auf breiter Flur. Manche zuckten Ihre Handys raus, ja, um Videos aufzunehmen. Blitzlichter sah man aber nicht. Schon die Tatsache, dass man solche Beobachtungen macht, zeugt davon, dass man weit entfernt ist, ein Fotograf zu sein, der auf Beute ist. Nein, ich besitze bei weitem nicht im Ansatz die Aufdringlichkeit eine Fotoreporters. Nachdem ich zugegeben hatte, dass ich nicht mit nur einem Bild als Ausbeute nach Hause kehren wollte, habe ich mir vorgestellt, ich sei alleine und müsste für eine Arbeit Bilder machen. Auf einmal ging es! Es sind 3 Bilder geworden!

Das Feuerwerk fing um 22.45 Uhr an. Ich hatte das Glück, 50 Meter davor zu stehen und beobachtenzu können, wie die Raketen abgeschossen wurden.

Um kurz vor Mitternacht  war ich zu Hause, wie Aschenputtel!

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Kommentare

Kommentar von Karin
Datum 14. August 2010 um 19:40

es regnet nicht mehr!!!!!
Margot ist zum Eis essen – ich sitz da, mal schaun ob ich sie finde???? wer weis??

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