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Terminkonflikte

Das ist schon lange nicht mehr passiert! Dass ich wegen Terminkonflikte eine Einladung ablehnen musste! Und gleich von meinem Vater! Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit ihm essen gewesen bin! Das letzte, woran ich mich erinnere, ist ein Bild aus 79. Stichwortartig sieht es so aus:
Tochter hat Führerschein
Papa hat einen Alfetta (Von welchem Spezi hatte er denn das Auto überhaupt?)
Papa ist stolz, dass Tochter so ein Auto fährt (ja, sehr stolz, das konnte man ihm ansehen)
Beim Tanken zuckt er einen 500 Francs-Schein raus!
Schluck! So ein Schein hatte ich meine Lebtage nicht gesehen.
Er wollte mir das Auto schenken.
Ein Auto, das aber einen 500 Francs-Schein zum Tanken braucht, konnte ich wirklich nicht gebrauchen. So habe ich dankend abgelehnt. Er hat es mir übel genommen. Meine Schwester hätte ihn angenommen und später versilbert.

Ein schickes Auto war es aber allemal! Wovon hätte ich den Unterhalt zahlen sollen?

IMG_9825 Eigentlich kann man mit mir immer kurzfristig etwas ausmachen, da ich grundstätzlich nichts im Voraus ausmache, aus Angst, dass ich dadurch mein Pensum nicht schaffe. Ich bin gestern wieder mit Astrid fortgewesen. Diese Ausgehtermine lohnen sich. Pizza, Eis, Fisch, Eis, Eis, Eis: Ich bin wirklich zu beneiden!

Also ab nach Bordighera:

Gestern Abend waren Duette aus den letzten 30 Jahren angesagt: Die Sängerin Mariella, ihr Bruder, ihr Mann, ihre Schwester und deren Mann, ein guter Freund der Familie. Ihr Vater, Maestro Silva, der Gründer der Band, der in den 70ern zwischen Rom und Ventimiglia einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hatte, saß in der ersten Reihe.
Ehrlich, die 4 Jungs von neulich hatten viel mehr drauf! Mann! Mann! Mann! Die 6 gestern schafften es nicht, die Starre aus dem doch zahlreichen Publikum zu lösen. Es sprang kein Funken über!

Der Sänger der damaligen Band, der nebem dem Maestro saß, gab dann 2 Stücke im römischen und neapolitanischen Dialekt zum Besten.
Das Publikum, das überwiegend aus reiferen Damen und Herren bestand, schmolz regelrecht dahin und fing an erst zaghaft zu klatschen, dann anbetend zu lauschen und leise mitzusingen. Hier schlummerte eine alte Fangemeinde.  IMG_9832 Ganz gewiß. Sie fing an, Wärme aus alten Zeiten aufzunehmen, die jetzt endlich von der Bühne aus austrahlte. Hätte er weitergesungen, wären  bestimmt 2 Damen aus den Reihen vor uns aufgestanden und hätten angefangen zu tanzen und zu singen mit nach vorne gestreckten Arme, so wie es halt in Konzerten üblich war und ist… und die anderen 2 “Zum-Kurzhaarschnitt-getrimmt” perfekten Dauerwellen vor uns hätten richtig etwas zum Lästern gehabt. Ihre zueinander geneigten Köpfe tauschten ohnehin die ganze Zeit Nettigkeiten aus, die an die 2 “Verrückten-da-vorne” gerichtet waren.

Na dann, bis zum nächsten Mal.

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