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Nach Corte über Piana Sagone Ajaccio

Es war wirklich eine supertolle Tour von 370 km. Obwohl zu 90% aus lauter Kurven bestehend und nicht gerade eine leichte Tour, bin ich nicht müde. Die Eindrücke sind immer stärker geworden, nach jeder Kurve, nach jedem Kilometer, nach jedem Höhenmeter. Der Höhepunkt sollte der Col de Vizzavona sein, der Nord- und Südkorsika teilt und wo sich der höchst gelegene Bahnhof Korsikas befindet, da bescherte uns das Wetter auch einen weiteren Höhepunkt nämlich Regen! Als wenn wir nicht wüßten, was das ist! Ewig Schade, so eine tolle Strecke! Ich würde morgen wieder das gleiche fahren, so schön war es!
IMG_8678 Ich bin aber schon mit 3 Zeilen zum Ende der Tour gekommen!
Unsere Navis haben sich BEIDE gleichzeitig an der gleichen Stelle, 15 km vor Bastia aufgehängt. Das wollte ich zuerst nicht glauben, aber das Bild beweist es! Keine Ahnung, was das gewesen ist. Zuerst daschten wir, dass es wirklich Mist ist, denn die current.gpx mit den Tracksaufzeichnungen war leer! Ausgerechnet heute, hätte ich gerne gesehen, wo ich die Bilder geschossen habe. Ich habe dann die Aufzeichnung im Archiv gefunden!

Es war wirklich für die Konzentration anstrengend, schaut man auf die Straße oder auf die Bäume, oder auf die Berge oder in den Abgrund? Die Landschaft war atemberaubend. Vor allem aber die Strecke zum Col di Vergio, am Skilift auf 1500 Meter vorbei. Wahnsinnskiefer, kerzengerade, majestätisch in der Foret de Valdu Niellu. Die Paßhöhe gehört den Ziegen, Schafen, Rindern, Eseln und letztendlich den Schweinen, die übrigens sehr nach Wildschweinen aussehen. Die Natur wächst unter der wilden Kontrolle dieser Säugetiere. Hinter jeder Kurve könnte ein gelassenes Rindsvieh mitten auf der Straße stehen oder eine  Ziegensippschaft im panischen Schweinsgalopp davon springen.

Dann runter nach Porto (der erste Wahnsinnsblick auf die Küste) nach Piana durch die Calanches, phantastische, verwitterte Granitfelsformationen, die 1983 in die Liste des Unesco-Weltnaturerbe aufgenommen wurden.

Danach ist die Küstenstrasse “normal” und führt durch (noch) leere Touristenhochburgen, wie Sagone oder Tuccia.

Die Wolken über der Hauptstadt Ajaccio haben uns von einer Stippvisite abgehalten, das erste nasse Strassenstück und letztendlich der Regen kamen recht schnell. Er hörte aber genauso so schnell auf als wir Richtung Corte fuhren.

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